KALKSCHULTER "TENDINOSIS CALCAREA"

Bei der Kalkschulter handelt es sich im eine Kalkablagerung meist in einer der Hauptsehnen des Schultergelenks. Die Ursache für das Auftreten solcher Kalablagerungen ist nicht klar. Es werden verschiedene Theorien diskutiert. Ein Zusammenhang zu dem Engpass-Syndrom scheint zu bestehen.

 

Beschwerden:

Häufig geschieht die Diagnose per Zufall z.B. im Rahmen einer Röntgendiagnostik der Schulter nach Sturz. In vielen Fällen kommt es aber bei einer gewissen Größe zu einer Reizung des Schleimbeutels unter dem Schulterdach wie bei einem Engpass-Syndrom. Dann sind Bewegungsschmerzen aber auch Schmerzen in Ruhe z.B. Nacht typisch. Frauen im Alter zwischen 30-50 Jahren sind häufiger betroffen als Männer.

 

Diagnose:

In der Regel reicht ein Röntgenbild zur Diagnosestellung aus. In bestimmten Fällen kann die Kernspintomographie eine zusätzliche Hilfestellung bei der Beurteilung von Begleiterkrankungen sein.

 

Therapie:

Sollten konservativ Therapiemaßnahmen auf Dauer nicht zu einer Beschwerdelinderung führen stellt die operative Therapie die geeignete Therapiemaßnahme dar. Im Rahmen des operativen Eingriffs werden der entzündete Schleimbeutel und das Kalkdepot entfernt.

 

Nachbehandlung:

Nach der Operation wird eine krankengymnastische Übungsbehandlung durchgeführt. Das Heben des Arm über 90° sollte für die ersten Wochen nach der Operation vermieden werden.